Mit den unterschiedlichen Arbeitsfeldern und den damit verbundenen Anpassungen bzw. Synchronisierungen des Mediationsverfahrens treten neue alte Fragen in den Vordergrund. Am Beispiel der strukturellen Verankerung der Mediation in Rechtsverfahren (wie der barrierefreien Mediation und der Lehrlingsmediation - §15a) wird ersichtlich, dass das Vermittlungsverfahren auch eine wichtige institutionelle Funktion einnimmt - den MediatorInnen wird eine spezielle Rolle zugeteilt.
Die damit in Verbindung stehende strukturelle Macht, die dem Verfahren und somit auch den MediatorInnen zugedacht ist, bringt neue Aspekte in die Mediation. Wie weit die Grundmaxime der Mediation sich dadurch zu entfernen beginnen, oder worin die Ressourcen dieser Mediationsverfahren liegen, ist Themenstellung des Wissenschaftssalons. Entlang ausgesuchter Masterthesen und deren Ergebnisse werden u.a. folgende Fragen bewegt:
Ist Mediation im institutionellen Kontext per se Machtmissbrauch?
Ist Ermächtigung eines Medianden durch MediatorInnen notwendig?
Ist Fachwissen eine Voraussetzung, um institutionelle Mediationen durchzuführen?
Es diskutieren:
Dipl.-Ing. Eva Bahr-Kitzler, MA
Stephan Ifkovits, MA
Roland Sperk, MA
Termin: Di., 18. Mai 2010, 18.00 – 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: ARGE-Haus, Friedstraße 23, 1210 Wien
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Mit freundlichen Grüßen
ARGE-Wissenschaftskultur
& Ihr ARGE-Team
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